Wozu ModeEthik?

Mode und Ethik? Geht das denn überhaupt zusammen? Ist das kein Widerspruch in sich? Mode ist doch im Jahre 2016 in erster Linie Konsum und besser noch: Konsum zum Wegwerfen. Wie passt da die Ethik mit hinein?

Glücklicherweise gibt es immer mehr Marken und Läden, die sich einem nachhaltigen, ethischen und fairen Modegedanken verschrieben haben. Aber Mainstream ist faire und nachhaltig produzierte Mode damit leider noch nicht. Sowohl online als auch offline dominiert Fast Fashion die Kleiderschränke und Modeblogs.

ModeEthik möchte auf faire Mode aufmerksam machen und hat sich der Suche nach dem persönlichen Stil verschrieben: Wie finden wir unseren persönlichen Stil, was bedeutet er für uns und was hat er mit Ethik zu tun?

Ganz einfach, wenn ich mir meines Stils (mehr oder weniger) sicher bin, muss ich nicht unbedingt jedem Trend hinterherlaufen und nicht jeden Monat neue Kleidung kaufen. Egal, ob man sich nun für faire Mode interessiert oder jeden Monat bei H&M einkauft (hoffentlich nicht!), macht die Beschäftigung mit dem eigenen Stil Sinn, da sie helfen kann Fehleinkäufe (z.B. etwas kaufen, nur weil es günstig oder diese Woche „in“ ist!?) zu vermeiden, die Sachen im eigenen Kleiderschrank besser zu nutzen und zu kombinieren und schließlich auch dabei helfen, mit einem Outfit das Richtige zu kommunizieren.